"De verruckti Theodor"
Ein Schweizertheater mit "Händ und Füäss".
Bodenständig und aus dem Leben gegriffen. Der verrückte
Theodor Gatterer / Wally Schneider, trat zum letzten Mal im Theater
Heimatstil auf. Nach 16 Jahren und mehreren 100 Proben darf man
immer noch sagen: Er spielte verruckt gut. Seine Frau Melanie Gatterer
/ Käthi Gyger und sein Sohn Andreas Gatterer / Chris Schmid
hatten eine grosse Rolle. Sie waren fast permanent auf der Bühne.
Es bereitete ihnen aber keine Mühe, den interessierten Zuschaueraugen
ausgesetzt zu sein. Flora Holzapfel / Karin Schmidt, präsentierte
sich mit langem blondem Haar. Trotz dem jugendlichen Übermut
ihres Verlobten Andreas Gatterer / Chris Schmid hielt sie zu ihm,
wie es im richtigen Leben auch vorkommen kann. Dazu gehörte
auch die freche Lotte / Daniela Schmid, welche eine Rolle im 2.
Akt hatte. Mit verführerischem Kleid und ausdrucksvollen Blicken
wickelte sie nicht nur die Männer auf der Bühne um den
Finger. Benjamin Holzapfel / Marc Schmidt, war davon auch entzückt
und spielte seine wortkarge Rolle mit wenigen, aber treffenden
Bewegungen einmalig. Seine Frau Kamilla Holzapfel / Vreni Schmid
hatte die doppelte Portion an Energie. Als Kamilla Holzapfel /
Vreni Schmid und Melanie Gatterer /
Käthi Gyger sich gegenseitig in die Haar fielen und sich
stritten wie ich es noch nie gesehen hatte, spannte sich das ganze
Publikum an. Ich persönlich fühlte mit den zwei Schauspielerinnen
mit und wehrte auch wie Melanie Gatter die Schläge ab. Dabei
schlug ich versehentlich meine Sitznachbarin mehrmals.
Lustigerweise lachte sie noch mehr.
All in all, it was a wonderful play with a lots and difficult
lyrics. Nevertheless it was a little bit rough, how a Swiss dialect
play has to be. Thanks all the players and helpers for the big
performance and we tense for the next play.
Benno Frank Calgary / Buochs NW |